Wirbelsäulenmessung

Wirbelsäulenscreening mit der MediMouse

Was ist die MediMouse®?

Die MediMouse® ist ein kleines, handliches Medizingerät zur Vermessung der Form und der Beweglichkeit der Wirbelsäule. Die Messung wird nicht invasiv und ohne Einsatz von Röntgenstrahlen durchgeführt. Es handelt sich um ein mechanisch-elektronisches Messverfahren. Deshalb gibt es bei diesem Messverfahren keine Kontraindikationen. Ob Schwangere oder Menschen mit einem Herzschrittmacher — alle können ohne Gefahr vermessen werden.

Wie uns was wird gemessen?

Die Messung dauert lediglich einige Minuten. Sie wird in drei Körperhaltungen durchgeführt:

Das Gerät wird von Hand auf der Haut entlang der Dornfortsätze geführt. Alle relevanten Parameter wie Rückenlänge, Inklination (Neigung im Raum), Krümmung der Brustwirbelsäule (Kyphose), Krümmung der Lendenwirbelsäule (Lordose), Stabilität der Rumpfmuskulatur sowie die Beweglichkeit werden anschaulich graphisch dargestellt und numerisch dokumentiert.
Beweglichkeit bedeutet nicht unbedingt Beweglichkeit!

Ein Beispiel: Wer beim Vorbeugen mit den Fingern den Boden berührt verfügt nicht automatisch über eine gute Beweglichkeit der Wirbelsäule. Der Grund kann die gute Beweglichkeit der Hüftgelenke sein, die Beweglichkeit der Wirbelsäule aber ist schlecht. Oder einige Abschnitte der Wirbelsäule sind überbeweglich (hypermobil), einige Segmente weisen dagegen Blockaden auf.
Erst eine Messung der segmentalen Beweglichkeit gibt Aufschluss über die tatsächliche Mobilität der Wirbelsäule.

Ersetzt die MediMouse® das Röntgenbild?

Es gibt viele Messverfahren — alle diese Messmethoden haben ihre Berechtigung. Wo immer möglich, sollte die Messmethode so gewählt werden, dass Strahlenbelastung und andere Nebenwirkungen für den Patienten ausgeschlossen sind.

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Die MediMouse® erfüllt diese Voraussetzung und ermöglicht die Darstellung der Beweglichkeit der einzelnen Wirbelkörper (intersegmental) und der Form der Wirbelsäule. Zudem können diese Messungen zur Kontrolle des Therapieverlaufs in regelmäßigen Abständen gefahrlos wiederholt werden.

Leider wird bei vielen “Bagatelluntersuchungen” oder Routine-Kontrollen ein Röntgenbild aufgenommen. Die Strahlenbelastung für den Patienten steigt mit jeder Aufnahme. Dabei wurde in vielen Studien ein Zusammenhang zwischen der Röntgenbestrahlung und einem erhöhten Brustkrebsrisiko nachgewiesen.

Wünschen Sie noch weitere Informationen?
Ansprechpartner bei uns: Dennis Ligthart