FAQ

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Werde ich jemals das Gefühl los, kein Sportler zu sein?
Ja. Die meisten Menschen, die ins Aktiv & Gesund kommen, egal welchen Leistungsstand sie haben, fühlen sich am Anfang unsicher. Es kann ein paar Tage oder vielleicht ein paar Wochen dauern, bis Sie sich an die Situation gewöhnt haben, aber nach dieser Eingewöhnungsphase wird sich auch die Funktion Ihres Körpers merklich verändern, denn sobald Sie ein Sicherheitsgefühl entwickelt haben, konzentrieren Sie sich voll auf Ihr Training. Und sobald Sie merken, dass dieses Training Ihren Alltag bereichert, kommen Sie gerne zu Ihrem Sport. Haben Sie also etwas Geduld!
Wenn wir Sie auffordern würden, nur die Dinge zu tun, die Sie gut können, würden Sie niemals Fortschritte machen. Wir möchten Sie über Ihre bisherigen Grenzen bringen. Konzentrieren Sie sich auf den Prozess und das Ergebnis kommt von allein.

Gibt es Altersgrenzen bei Ihrem Gerätetraining?
Absolut NEIN! Das bestätigt sowohl die Universität Konstanz (Prof. D. Pette: Alter Muskel rostet nicht) als auch viele andere Sportwissenschaftler. Ein Muskel bleibt ein Leben lang ein “Anpassungsorgan”, d.h., er passt sich dem Trainingsreiz durch Wachstum – also Kraftgewinn – an. Immer! Ein 70 jähriger Mann, der regelmäßig trainiert, kann fitter sein als ein 30jähriger, der keinen Sport treibt.

Kann ich durch Krafttraining Rückenbeschwerden vorbeugen/lindern?
Wenn der Rücken schmerzt, ist oft die Muskulatur zu schwach ausgebildet!
Eine stark trainierte Muskulatur wirkt wie ein Schutzschild für die Wirbelsäule. Trainieren Sie sich dies Schutzschild an!

Schützt und schont Krafttraining die Gelenke?
Ja! Ein regelmäßiges, gesundheitsorientiertes Krafttraining kann gezielt auch bereits vorhandene muskuläre Dysbalancen, d.h. Ungleichgewichte in der Gelenkstatik, regulieren und somit zum Schutz der Gelenke beitragen.

Beugt Krafttraining Osteoporose vor?
Sowohl in der Behandlung von Osteoporose als auch in der Prävention der Osteoporose stellt Krafttraining einen zentralen Faktor dar, da durch systematisches Training die Knochendichte sowie der Mineralgehalt des Knochens erhöht werden! Trainieren Sie deshalb regelmäßig!

Ist eine Reduktion des Körperfettanteils durch Krafttraining möglich?
Regelmäßig absolviertes Krafttraining ist der Schlüssel zu einem niedrigen Körperfettanteil! Denn Muskulatur ist stoffwechselaktives Gewebe – Sie verbrennen nicht nur während des Trainings extrem viele Kalorien, sondern auch noch bis zu 24 Stunden danach. Unser Kraft- Ausdauerzirkel wurde wissenschaftlich geprüft und es hat sich herausgestellt, dass es reicht, 2 mal in 10 Tagen über 45 Minuten zu trainieren, um den Stoffwechsel anzuregen.

Aerob und Anaerob – Ohne Sauerstoff geht es nicht
Sauerstoff ist nötig, um die für das Leben notwendige Energie zu erzeugen. Der Sauerstoff, den wir mit der Luft einatmen, gelangt über die Atemwege in die Lunge, um von dort über das Blut in den Körper und damit an die Muskeln weitergeleitet zu werden. Die mit Sauerstoff durch biologische Verbrennung erzeugte Energie ist die Voraussetzung für alle physiologischen Vorgänge in unserem Körper. Natürlich auch für die Muskelbewegung.
Im Alltag ist der Energiebedarf durch Muskelbewegung so gering, dass die Muskeln immer mit genügend Sauerstoff versorgt werden können, um die gesamte Energie durch biologische Verbrennung zu erzeugen. Diese Form der Energiegewinnung durch Verbrennung mit Sauerstoff nennt man aerob.

Aerobes und Anaerobes Training
Bei allen Ausdauerbelastungen, die länger als drei Minuten dauern, muss die Energie durch Verbrennung erzeugt werden. Es handelt sich also um aerobe Ausdauerbelastungen. Die Leistung ist durch die Kapazität von Atmung, Kreislauf und Energiestoffwechsel limitiert.
Bei kürzeren Belastungen (z.B. 800 Meter-Lauf) kann der Energiebedarf so groß werden, dass er die Kapazität der aeroben Verbrennung überfordert. In solchen Fällen können die Muskelzellen mittels biochemischer Prozesse, die keinen Sauerstoff erfordern, kurzfristig und rasch Energie zuschießen. Allerdings nur für kurze Zeit. Derartige Energieerzeugung ohne Sauerstoff heißt anaerob. Durch die anaerobe Energieerzeugung entsteht allerdings Milchsäure, die sich in den Muskelzellen und im Blut anhäuft und eine Übersäuerung bewirkt. Die Übersäuerung wiederum bewirkt einerseits einen drastischen Rückgang der Leistung und andererseits auch körperliche Symptome wie Muskelbrennen oder Übelkeit.

Wie bleiben Sie während des Trainings im aeroben Zustand?
Das optimale Ausdauertraining ist das aerobe Training, bei dem die Energie vollständig durch Verbrennung mit Sauerstoff erzeugt werden kann.
Die richtige Intensität für das effektive Training beträgt 60 Prozent der individuellen maximalen Leistungsfähigkeit und wird durch einen bestimmten Herzfrequenzbereich markiert. Dies ist die optimale Trainingsherzfrequenz.
Sie schwankt um einen gewissen Wert und wird bestimmt durch den Ruhepuls und die maximale Herzfrequenz. Die maximale Herzfrequenz ist die Anzahl von Schlägen pro Minute, die Ihr Herz maximal ausführen kann. Sie ist individuell unterschiedlich und abhängig vom Alter. Die Trainingsherzfrequenz wird folgendermaßen errechnet:
Trainingsfrequenz = Ruhefrequenz + (maximale Frequenz – Ruhefrequenz) x 0,6 ± 5 Schläge/Minute
Sollte man seine maximale Herzfrequenz nicht kennen, kann man die optimale Trainingsherzfrequenz auch mittels Ruhepuls und Alter bestimmen, indem man für die maximale Frequenz in obiger Formel 200 – Alter (Jahre) einsetzt. Aber um sie genau zu kennen ist der Aeroscan nötig, welcher den ganzen Stoffwechsel des Körpers analysiert.
Versuchen Sie immer mit Ihrer optimalen Trainingsherzfrequenz zu trainieren. Besonders Anfänger übernehmen sich leicht am Anfang und trainieren mit einer viel zu hohen Herzfrequenz. Erschöpfung, Muskelschmerzen und Frustration sind häufig die Folge, was nicht selten zum Abbruch des Trainings führt.